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Gifhorn 2009
Das Brotbackhaus auf dem Gelände des Mühlenmuseums in Gifhorn.
Hallo liebe Mitschüler/Innen, auch 2009 war das Treffen in Helmstedt wieder gelungen. Im Namen der Beteiligten danke ich an dieser Stelle wieder einmal Ulrich und der engagierten
Heidi.
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Der Ausflug beim Klassentreffen 2009 - Anlass: Abitur vor 48 Jahren
2009 hatten wir uns zwei Ausflugsziele ausgesucht. Zum einen das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben in 38442 Wolfsburg zur Geschicht der deutschen Dichtung und Demokratie im 19. Jahrhundert und zun anderen das Internationale Wind- und Wassermühlen-Museum in 38518 Gifhorn.
Hoffmann von Fallersleben hat seine Berühmtheit u. a. durch seine vielen Kinderlieder und durch sein Deutschlandlied, das seit 1990 wieder die Nationalhymne der beiden vereinten Teile Deutschlands geworden ist, erlangt. Hoffmann von Fallersleben wurde 1798 geboren. Anlässlich des 150. Geburtstags des Deutschlandliedes nahm die Stadt Wolfsburg, zu der der Ort Fallersleben gehört, zum Anlass und und erneuerte das zu seinen Ehren eingerichtete Museum. In der passenden Atmosphäre des restaurierten Renaissanceschlosses, in dem das Museum untergebracht ist, wird es von wiederhergestellten pittoresken Fachwerkhäusern umrahmt.
Dieses Museum ist nicht allein ein reines Literaturmuseum, sondern demonstriert zugleich die intensiven Beziehungen von Hoffmanns Leben mit der politischen Entwicklung und den hervorragenden literarischen und politischen Persönlichkeiten seiner Zeit.
Das Internationale Mühlenmuseum in Gifhorn wurde am 8. Mai 1980 eröffnet. Es ist eine Einrichtung, die ohne öffentliche Unterstützung geführt wird. Herr Wrobel, der Museums- begründer, begann als Hobby seine Leidenschaft für technische Denkmäler umzusetzen und baute Mühlen aus der ganzen Welt originalgetreu im Modell wieder auf.
Das Freigelände hat 15 Hektar und 14 internationale Mühlen, die im Verlauf von 25 Jahren errichtet wurden. Auf dem dort befindlichen Dorfplatz befinden sich mehrere große Fachwerk- häuser im Niedersachsenstil, wie das Trachtenhaus, das Müller- und Backhaus und das Brothaus, in dem laufend frische Brote gebacken werden, die man käuflich erwerben kann.
In unmittelbarer Nachbarschaft legten Gobatschow und seine damals noch noch lebende Frau Raissa den Grundstein für das "Europäische Kunsthandwerker-Institut". Mit russischem Klosterstil und vielen goldenen Kuppeln mit Dachreitern ist das Gebäude eine sehenswerte Attraktion und in Deutschland einmalig. Die Krönung ist schließlich eine aus Holz gefertigte stilisierte Nachbildung der größten Glocke der Welt, der 200 Tonnen schweren Zarenglocke aus dem Kreml. Das Gebäude trägt seit 2007 den Namen Glockenpalast. Seine lange Bauzeit resultiert daraus, dass die öffentliche Unterstützung dafür fehlt. Vor dem Gebäude platzierte der Verein "Die Brücke" e. V. die Europäische Freiheitsglocke - mit 10 Tonnen Niedersachsens größte Glocke. Sie soll neben den Portraits von Gobatschow, Kohl, Bush sen. und Gyula Horn an den Fall des "Eisernen Vorhangs" erinnern.
Ein anderes Highlight für das Auge ist die russisch-orthodoxe Holzkirche des Heiligen Nikolaus. Sie soll ein Symbol für die Versöhnung des russischen mit dem deutschen Volke darstellen. Der russische Patriarch Aleksij II. bezeichnete sie als Wunder auf deutschem Boden.
[Textl. Vorlage: Internationales Wind- u. Wassermühlen-Museum + Hoffmann von Fallerslebenprospekt- modifizierte Version].
www.muehlenmuseum.de
www.hoffmann-von-fallersleben-gesellschaft.de