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Goethe-Oberschule Thale/Harz 1961 - der Jahrgang der ersten "Eingemauerten"
Penne der Goethe-Oberschule in Thale

Die Penne im Jahre 2010
Aktuell fotografiert: Unsere Goethe-Oberschule + Mädcheninternat im schmucken Outfit der Neuzeit.

Hallo liebe Mitschüler/Innen, auch 2010 war das Treffen in Helmstedt wieder gelungen. Im Namen aller Beteiligten danke ich an dieser Stelle gern Ulrich und seiner engagierten Heidi.
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Unser Ausflug während des Klassentreffens 2010
[Fachwerkstadt Goslar + Kaiserpfalz]

Die Bildershow 2010 findet Ihr in der Navigation [links] = Ausflug nach Goslar Aktuelle Fotos

 

Das Rathaus der Stadt Goslar
[Zum Vergrößern bitte anklicken!]

Die gotische Fassade des 1450 erbauten Rathauses von Goslar

 

Am  Samstag, dem 11. September 2010, starteten wir mit mehreren Fahrzeugen und ausreichend vorhandenen Navigationsgeräten, die auf „kürzeste Strecke“ programmiert wurden, in Richtung zum Nordharz. Ulrich Dirksen und seine liebe Heidi hatten in bewährter Manier das Ziel Goslar und seine Kaiserpfalz bereits testweise angefahren. Die Führung war auf diese Weise schon vorher organisiert und das Mittagessen im Restaurant „Paulaner“ schon am Freitagabend von uns ausgewählt sowie die Plätze reserviert.
Wegen des „vorgerückten Alters“ unserer Mitschüler faxte Ulrich die aufgenommenen Bestel-lungen am Abend noch in das Restaurant. Wie nötig das war, zeigte uns am Folgetag, als einzelne Kandidaten schon wieder Opfer ihres Kurzzeitgedächtnisses wurden und fragen mussten: „Was habe ich denn bestellt?“ Das Restaurant Paulaner mit seinem rustikalen Mobiliar und liebevoll eingerichteten Gaststuben wurde nur noch von den „Trinkgeldblusen“ seiner freundlichen Bedienungen getoppt – sehr zum Leidwesen der mit anwesenden Ehefrauen unserer Mitschüler. ;-)
Da fiel des Öfteren der Satz: „Appetit kann er sich ja holen, gegessen wird zu Hause“. Ulrichs Restaurantauswahl war ein Volltreffer. Das Paulaner zählt mit zum Besten, was Goslar an schönen Restaurants und sehr guter kulinarischer Küche zu bieten hat.

Die interessante Führung in der Kaiserpfalz, die direkt am Rammelsberg im Süden der Stadt liegt, führte uns gedanklich bis in das 11. Jahrhundert zurück und ließ auch die Geschichten um den Kaiser Barbarossa und seine Kreuzzüge wieder aus der schlummernden Erinnerung erwachen. Als besterhaltener Profanbau des 11. Jahrhunderts ist dieses Kaiserhaus vom Chronisten Lampert von Hersfeld als der „berühmteste Wohnsitz des Reiches“ bezeichnet worden. Zusammen mit der Goslarer Altstadt und ihren 1500 Fachwerkhäusern wurden der Pfalzbezirk und der Rammelsberg im Jahre 1992 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.  
Während unserer Stadt-Rundfahrt mit der „Bimmelbahn“ sahen wir eine Vielzahl von Fachwerkstraßen in gutem Zustand, die Liebfrauenkirche und die Pfarrkirche St. Thomas sowie die Kuriengebäude und die Marktkirche. In sechzig Meter Höhe gibt es eine Plattform, von der sich eine Perspektive für traumhafte Fotomotive bietet. Interessant die Weule-Uhr, ein mechanisches Meisterwerk des Jahres 1848, dazu die zweitgrößte Glocke des Bundeslandes Niedersachsen und eine hinstorische Türmerstube.

Während des frei gestaltbaren Nachmittags strandeten Längus und ich im historischen Wirtshaus Die Butterhanne, Marktkirchhof 3, in Goslar. Neben der Biermarke Gose Gold bekommt man dort auch das eigene Hausgebräu Barbarossa. Die strahlenden Kupferkessel des Brauhauses können im hinteren Teil des Hauses besichtigt werden. Längus und ich nahmen im Straßencafé Platz und bestellten einen Kaffee + Windbeutel, für den aktiv in einer Vitrine geworben wurde. Die größere Version XXL lehnten wir ab und bestellten den kleineren. Dass der allerdings die Größe eines Männerkopfes erreichen würde, war nicht vorauszusehen. Das Drama nahm seinen Lauf. Während es Längus schaffte, den gesamten Windbeutel zu vertilgen, musste ich nach 3/5 passen. Schon beim Anblick des Rest-Windbeutels wurde es mir übel. Dabei schmeckte er vorzüglich und war aus luftigem Teig gebacken, mit Kirschsoße und Sauerkirschen gefüllt, mit Schokoladensoße durchzogen und mit etwa einer vier Zentimeter starken frischen Schlagsahne gefüllt, in der noch eine Kugel Vanilleeis schaukelte. Schaut Euch bitte den ersten Eindruck auf der Pfeil Startseite [rechts] an!



[Zum Vergrößern bitte anklicken!]

Die lustige Fassade der 2010 auf 50 Jahre Abitur Zugehenden

Nach der unfallfreien Rückkehr von Goslar trafen wir uns am Abend wieder einmal mit viel Plausch und Singsang in der Kellerbar der Bildungsstätte in Helmstedt und ließen uns am Folgetag von der Küchenchefin mit unseren Digitalkameras zum Abschlussfoto ablichten. Die Dame lief nach einem nicht enden wollenden Nachschub digitaler Kameras zu fotografischer Höchstform auf. Dank an dieser Stelle von uns allen - gut gemacht!


Auf Wiedersehen beim 50-jährigen Treffen 2011 in Thale und bleibt bis dahin trotz mancher
Wehwehchen so gesund und munter wie immer!


Peter

 

 

 

2010

Abschlussfoto 2010 vom Treffen in Helmstedt Ausflug nach Goslar Abschlussfoto

2009

Der Pfeil Kommentar zum Ausflug 2009 mit dem Besuch im Internationalen Mühlenmuseum und ins Hoffmann-von-Fallersleben-Museum in Gifhorn und ein wenig Pfeil Mühlenwissen für Laien.

 


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